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24. Münchner Management Kolloquium

NEUE Geschäftsfelder Geschäftsmodelle Technologien

Müssen Unternehmen sich neu erfinden?

NEUE Geschäftsfelder Geschäftsmodelle Technologien
Müssen Unternehmen sich neu erfinden?

Titelthema des Münchner Management Kolloquiums 2017


Neue Technologien transformieren die Arbeitswelt

Im Zuge der Digitalisierung und Industrie 4.0 werden weltweit Milliarden Maschinen, Anlagen oder Sensoren mit Hilfe von neuen Technologien miteinander kommunizieren und Informationen austauschen. Damit kann ein Unternehmen seine Produktion nicht nur wesentlich effizienter gestalten, sondern auch deutlich flexibler auf die Bedürfnisse des Marktes und der Kunden ausrichten. Mit neuen Technologien wie etwa dem „virtual engineering“ können in vielen Industriezweigen neue Geschäftsfelder und neue Geschäftsmodelle entstehen. Wir zeigen in 80 Praxisvorträgen den Trend vor allem aber die wirtschaftlichen Handlungsfelder und Lösungen auf.

Geschäftsfelder neu denken

Die Bedrohung des Geschäfts durch digitale Vorreiter wird dabei dort konkret, wo Informationen wichtiger werden als Sachwerte, also die Schnittstelle zum Kunden. Im Zuge der Digitalisierung haben sich jedoch die Kundenansprüche, -wünsche und -kontaktpunkte verändert. Während der Kunde früher so gut wie gar nicht in den Produktgestaltungsprozess eingebunden war, fordern Kunden heute ein individuelles Produkt. Hinzukommen die stetig steigenden Geschwindigkeiten der Marktveränderungen, welche Unternehmen vor die Herausforderung stellen, nicht alle Geschäfte alleine abwickeln zu können. Unternehmen müssen daher die bisherigen Geschäftsfelder neu überdenken. So werden etwa neue Kooperationen und Partnerschaften erforderlich sein, um das Wissen von analogen Prozessen mit dem Wissen von digitalen Prozessen zu vereinen. Anhand von richtungsweisenden Fallstudien werden neue Geschäftsmodelle exemplarisch vorgestellt.

Geschäftsmodell-Innovationen durch Digitalisierung

Die Digitalisierung durch sämtliche Branchen hinweg ist der Ausgangspunkt für Geschäftsmodell-Innovationen. Die internen Strukturen der Unternehmen müssen den neuen Geschwindigkeiten am Markt angepasst werden. So können langwierige Produktentwicklungen durch Fast-Prototyping-Methoden ergänzt werden, um Produkte schneller auch in neuen Märkten testen zu können. Ebenfalls ist eine Synchronisation der unterschiedlichen Innovationsgeschwindigkeiten zwischen konventioneller und digitalisierter Bereiche dabei zu beherrschen. Schließlich sind Innovationen in den Geschäftsmodellen erforderlich, denn diese erlauben es, schneller am Markt reagieren zu können. Unternehmen rechnen mit steigenden Umsätzen, die durch neue Geschäftsmodelle ermöglicht werden. Die Vision ist hinreichend beschrieben, aber es fehlt das Wissen, den Übergang von einer analogen Arbeitsumgebung in ein digitales, vernetztes Wertschöpfungsökosystem zu bestreiten. Robuste Wege dazu werden auf dem Kolloquium dargestellt.